Neukonzeption der SAGES – Wahlen zum Aussichtsrat

Samstag, 20.10. fanden im Glashaus (Rieselfeld) drei bahnbrechende Workshops zur Zukunft der SAGES statt. Die einleitende Vorlesung mitanschließender Diskussion machte deutlich, was im laufe desVormittags immer wieder durchklang: die alte SAGES ist historisch obsolet! Sie muß sich zwingend und unabänderlich von ihrerbisherigen Konzeption verabschieden.

Indes kristallisierten die thematischen Workshops jedoch neue Horizonte, spannende Schwerpunkte und teilweise schon sehr konkrete Vorstellungen über einen zukünftigen Weg der SAGES als Bürger-Sozial-Genossenschaft heraus. Die neue SAGES darf – neu orientiertan aktuellen Gegebenheiten und im Rahmen der demographischen Bedarfe – eine teilweise Neuerfindung vollziehen.

Neue Schwerpunkte sind:

  • SAGES als genossenschaftliche Überbau zur nachhaltigen Unterstützung für nachbarschaftliche Initiativen im kooperativen Verbund mit Unternehmen und Wohlfahrtsverbänden nach dem Prinzip der Subsidiarität.
  • SAGES als zusätzliche Alterssicherung mit einer echten Nachbarschaftshilfe die verschiedene Ansparmöglichkeiten auf Zeit- oder Geldbasis bietet.
  • SAGES als reelle Ansprechstelle, z.B. mit präventiven Hausbesuchen und Gesprächsrunden aber auch als virtuelles Informationsportal.

Damit all das gelingen kann sind in der näheren Zukunft vor allem zwei Prüfsteine zu erledigen. Die Anerkennung der SAGES eG als gemeinnützig und die Generierung eines angemessenen finanziellen Budgets für eine Übergangszeit.

Hierzu werden, wie die bisherigen Aufsichtsratsmitglieder bereits bei derletzten Generalversammlung (GV) für die kommende GV am 29.11.2018 angekündigt hatten, die Aufsichtsratsmandate neu vergeben (Einladung zur GV an alle Mitglieder der SAGES eG ist folgt). Anschließend sollen auch die beiden Vorstände, die dankbarer weise für eine schwierige Übergangszeit der SAGES eG zur Verfügung stehen, mit tatkräftigen Aktiven ersetzt werden.

Bereits im kommenden Frühling werden dann alle aktive Vorstände und Aufsichtsräte werden dann den Freiburger Bauplan geteilter Verantwoertung nach gemeinsamen Ideen und mit einer gemeinnützigen SAGES eG aktiv mitgestaltet haben.

Mit herzlichen Grüßen,

Richard Krogull-Raub

Workshop zur Weiterentwicklung der SAGES eG

Sehr geehrte Damen und Herren,

wahrscheinlich gibt es kein Medium in dem der demographische Wandel noch nicht thematisiert wurde. Etwa 7.370.000 Googel-Ergebnisse auf die Suchworte „demographische Wandel“ sprechen für sich. Am Samstag, 20.10.2018, ab 9:30 Uhr im Glaushaus (Rieselfeld) geht es um genossenschaftliche Lösungen für die mit dem Wandel einhergehenden Probleme in Freiburg.

Uns schwebt eine genossenschaftlich Lösung auch deshalb vor, weil wir bereits eine „freie“ eingetragene Genossenschaft haben, die € 17.000 Stammkapital hält, etwa 70 Mitgliedern hat und über eine noch für 3 Monate finanzierte Teilzeitstelle verfügt. Am Samstag, 20.10.2018 wollen wir mit Ihnen zusammen am Umbau der SAGES eG arbeiten.

Wir würden uns freuen, wenn Sie an diesem Tag mit Wort und Tat beteiligen würden und laden Sie deshalb ganz herzlich zum Workshop ein.

Freundliche Grüße,

Richard Krogull-Raub, Dr. Burghard Flieger, Dr. Nils Adolph

Programm des Workshops am 20.10.2018

9:00 Uhr Ankommen
9:30 Uhr Begrüßung und Einführung (Richard Krogull-Raub, Burghard Flieger, Nils Adolph)
9:45 Vortrag Genopart eG – Hilfe für bürgerschaftliches Engagement
Rainer Dold, Vorstand Genopart eG (Bürgerzeitvorsorge), Stuttgart

10:15 Nachfragen und Diskussion
10:45 Kaffeepause
11:00 Workshopphase mit Thementischen zu folgenden Fragen:

Thementisch 1 (Burghard Flieger): SAGES e.G. als Dachgenossenschaft zur Unterstützung bestehender Initiativen? Was kann, was soll, was muss und was darf sie leisten?

Thementisch 2 (Nils Adolph): Ist Informationsmanagement mehr als Webseite, Rundbrief und Handy-App? Welche Schulungen sind notwendig? Sind präventive Hausbesuche machbar?

Thementisch 3 (Richard Krogull-Raub)
: Eine echte Nachbarschaftshilfe genossenschaftlich organisieren: Punkte, Zeit oder Geld tauschen? Stadtweit vermitteln und abrechnen?

12:15 Mittagspause mit Suppen und Brot
13:15 Sammlung und Ergebnissicherung
14:00 Verabschiedung