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Nutzer- statt Investororientierung: der Förderauftrag der Genossenschaft

Die genossenschaftliche Satzung der SAGES eG garantiert, dass die einmal verfolgten Zwecke erhalten bleiben. Nicht die Gewinnerzielung oder gar –maximierung stehen im Vordergrund, sondern der Aufbau von Arbeitplätzen und wirtschaftlicher Existenzen der Mitglieder und deren Sicherung in schwierigen Zeiten. Die Vorteile der Genossenschaft, wirtschaftliche Gesichtspunkte mit sozialer Verantwortung zu verbinden und die Verteilung der Lasten auf mehrere Schultern, waren ausschlaggebende Gründe für die Wahl der genossenschaftlichen Rechtsform. Sie umfasst den genossenschaftlichen Förderauftrag, der sich für die Mitglieder der SAGES eG unter drei Punkten festhalten lässt:

  •    Erstens soll die persönliche Wohlfahrt verbessert werden, indem die Mitglieder unterschiedliche Fähigkeiten einbringen und austauschen und dadurch gegenseitig voneinander profitieren.
  •    Zweitens kann im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten ein Zusatzeinkommen erzielt werden.
  •    Und drittens soll durch den mittelfristigen Aufbau einer Produktivgenossenschaft perspektivisch eine berufliche Neuorientierung mit einem festen Arbeitsplatz oder hin zu einer selbstständigen Tätigkeit ermöglicht werden.

Die Ergebnisse der Arbeit von SAGES sind nicht nur positiv für die arbeitslosen Mitglieder. Vielmehr profitieren von einer Verbesserung der Situation der Beteiligten auch bestehende Unternehmen, die jeweilige Kommune und Träger der freien Wohlfahrtspflege im Umfeld. Entsprechend sehen wir es auch als zweckmäßig an, die Genannten als Mitglieder in die Organisation der Genossenschaft zu gewinnen. Sie können durch Synergieeffekte und Unterstützung der Sozialgenossenschaft SAGES so zu deren Aufwertung als Bestandteil unseres Gemeinwesens beitragen.