Vorteile der genossenschaftlichen Rechtsform für unsere Ideen

Durch ihre Eignung für Großgruppen kann eine Genossenschaft, im Gegensatz zur GmbH, viele- auch kleine – Finanzierungsanteile für eine Unternehmensgründung zusammentragen. Die Gruppengründung ist so eine effiziente Form, Eigenkapital zu bilden, das ein einzelner arbeitsloser SAGES-Gründer nicht aufbringen könnte. Neben den Mitarbeitenden zeichneten darüber hinaus auch Fördermitglieder Geschäftsanteile. Dies trifft heute für rund drei Viertel der Genossenschaftsmitglieder zu. Wir sind hier selbstverständlich an weiteren Mitgliedern interessiert, die uns durch Ihre Anteilszeichnung oder Mitarbeit unterstützen wollen.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Eigenkapitalerhöhungen und -senkungen unkompliziert durch Ein- und Austritte umgesetzt werden könnten. Bei der GmbH zieht dies jedes Mal eine notarielle Beglaubigung mit entsprechenden Kosten nach sich. In Genossenschaften vollziehen sich solche Veränderungen „unbürokratisch“ durch Eintragungen in die Liste der Genossenschaftsmitglieder.

Auch ist das demokratische Grundprinzip von Genossenschaften – „ein Mensch eine Stimme“ – für die Motivation der Beteiligten von Vorteil. Darüber hinaus gefährdet ein Mitglied beim Austritt, anders als beim GmbH-Gesellschafter, durch die geringe Anteilsgröße und die fehlende Beteiligung am inneren Wert des Unternehmens nicht gleich dessen Existenz. Hier gilt: Nutzerorientierung vor Kapitalorientierung. Und was eine Genossenschaft noch auszeichnet: Mit ihr werden soziale Leitbilder verbunden. So stehen Genossenschaften für Kooperation, gesellschaftliche Verantwortung, betriebliche und zwischenbetriebliche Demokratie. Das zeigt starke Auswirkungen auf die Mitgliederbindung und bringt eine hohe Akzeptanz nach innen und außen.

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